Tipp: diktieren statt schreiben

Diktieren statt schreibenNicht jeder ist perfekter 10-Finger-Schreiber (ich auch nicht). Je nach Beherrschen der Tastatur kann das ein limitierender Faktor sein: es macht langsam und es kann demotivieren. Eine Alternative dazu ist das Diktieren. Dazu gibt es drei interessante Möglichkeiten:

Diktieren mit Diktiergerät

Sie diktieren klassisch in ein Diktiergerät und lassen das Ganze dann abschreiben. Diese Art des Diktierens mit Satzzeichen und Absatzbenennung muss gekonnt sein, sonst kommt die Schreibkraft nicht klar. Hier hilft nur Übung. Der Einsatz einer Schreibkraft kostet in der Regel auch Geld. Deshalb sollte das diktierte keine Bremsen enthalten. Sonst wird diese Form ineffizient.

Diktieren mit Diktierprogramm

Sie diktieren den Text direkt ins Textverarbeitungsprogramm. Programme wie „Dragon“ liefern gute Ergebnisse. Sie müssen nachkorrigieren, da das Sprachprogramm manches „kryptisch“ umwandelt. Aber Sie gewinnen deutlich an Tempo und das Diktieren ist für die meisten entspannter als gequältes Schreiben.

Interview mit Diktiergerät

Sie treffen sich mit einem Menschen Ihres Vertrauens oder einem Profi, der sich im Thema gut auskennt. Ein oder zwei Tage vergraben Sie sich in einem Hotel, einer Berghütte oder sonst wo. Der Interviewer befragt Sie zu Ihrem Buch und zum Thema nach einer vorher festgelegten Struktur. Diese ermitteln Sie am besten über eine Mindmap und übertragen sie dann in eine chronologische Liste, die dem Inhaltsverzeichnis entspricht. Das Interview wird aufgenommen und kann dann abgeschrieben werden – siehe Diktat. Auch so können Bücher entstehen und beginnen. Sehr effizient.

Diktieren von Geschichten

Sie schreiben den „normalen“ Inhalt, also Sachinhalte, Wissensvermittlung oder berichtende Formen, via Tastatur. Eigene Geschichten, die Sie in das Buch einbauen oder auch Beispiele, die Sachinhalte konkret und griffig machen sollen, diktieren Sie direkt in ein Textverarbeitungsprogramm. Der große Vorteil des Diktieren ist, dass Sie Ihre Geschichten wirklich erzählen und nicht schreiben. Schreibsprache ist immer anders als Sprechsprache. Gesprochenes ist natürlicher und lebendiger, leider auch manchmal unverständlicher. Deshalb sollten Sie diktierte Texte immer überarbeiten.

____________________________

Bildnachweis: Graphic Stock IMG_4606-2127

Teilen Sie den Artikel...Share on FacebookGoogle+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn