Gutes Schreiben: fehlerfei und leserfreundlich

Gutes SchreibenGutes Schreiben: Wie wirkt der Inhalt

Um den Inhalt einer ersten Prüfung auf „Gutes Schreiben“ zu unterziehen, können Sie vier, fünf Freunde und Bekannte gegenlesen lassen. Machen Sie das nicht mit Partnern, Ehepartnern, Geliebten, Chefs, Mitarbeitern oder den eigenen Kindern, Eltern oder Großeltern. Diese Menschen geben Ihnen eher selten eine neutrale Rückmeldung. Die aber brauchen Sie, wenn Sie aus dem Gegenlesen einen Nutzen ziehen wollen. Die Personen, die gegenlesen, sollten auf Folgendes achten:

  • Welche Passagen sind nicht oder schwer verständlich?
  • Wo stockt der Leser im inhaltlichen Zusammenhang? Also welche Folgeabsätze oder Sätze passen nicht oder ungelenk zu den vorhergehenden? Gutes Schreiben berücksichtigt die logische Folge
  • Wo bleibt der Leser „hängen“? Wo wird es also kompliziert zu lesen und zu verstehen? Woran liegt das bei den entsprechenden Passagen? Gutes Schreiben ist einfach und verständlich.
  • Inhaltsaufbau: Fallen dem Leser inhaltliche Wiederholungen auf?
  • Wiederholen sich bestimmte Worte oder Formulierungen – man hat so Lieblingsformulierungen. Diese neigen dazu, immer wieder aufzutauchen. Eine meiner Lieblingsformulierungen ist „Mist bauen“ – jedenfalls dann, wenn ich locker und flapsig schreibe (was ich meistens tue)
  • Hat sich der Leser gut unterhalten? Hat das Lesen Spaß gemacht? Gutes Schreiben unterhält – auch bei Sachbüchern
  • Nicht zuletzt können die „Gegenleser“ auch Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler markieren. Das aber ersetzt kein Korrektorat.

Gutes Schreiben: Lektorat empfehlenswert

Das automatische Lektorat entfällt, wenn Sie nicht über einen Fremdverlag veröffentlichen, wenn Sie alles im Eigenverlag machen oder als E-Book veröffentlichen, beispielsweise über Amazon / Kindle. Ich empfehle, Korrektur und Lektorat als Dienstleistung einzukaufen. Googeln Sie „Lektorat“ (mit Aufbau, Stil und Korrektur) oder „Korrektor“ (nur Fehlerkorrektur), dann finden Sie ausreichend Anbieter auch in Ihrer Nähe (empfohlen – Nähe hat viele Vorteile). Sie können auch bei lektorat.de nachschauen. geben Sie dort Ihren Wohnort ein und Sie erhalten Anbieter aus Ihrer Nähe

Ein Lektorat erhalten Sie ab 6 bis 7 Euro pro Seite, Korrektorat ab 3 bis 4 Euro pro Seite. (Die Preise ändern sich ständig, schauen Sie sich einfach einige Angebote aus dem Netz an)

Gutes schreiben: Korrektorat unumgänglich

Ein tolles Buch voller Fehler ist kein tolles Buch. Gutes Schreiben beinhaltet unter anderem richtiges Schreiben in Rechtschreibung und Syntax. Ich musste das mit meine Buch „So ticken wir“ unangenehm selbst erfahren. Wir haben das Buch durch Rechtschreibprogramme gejagt und zehn Leute Korrektur lesen lassen – nur eben keinen Profi. Das Ergebnis ist folgende Amazon Bewertung mit Kommentar: zwei von fünf Punkten

„Mit ein bisschen Korrektur hätte das Buch ein Knaller werden können. Aber so kommt es einem eher vor wie schnell hingeschludert, um ein paar Euro zu machen, sehr schade!“ Seitdem lasse ich immer Profis korrigieren. Tun Sie das auch, wenn Sie nicht der wandelnde Duden sind.

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